Herzlich Willkommen
Füxe, Burschen, Alte Herren...

Ein neu aufgenommenes Mitglied durchläuft als «Fux» zunächst eine Probezeit, die dem gegenseitigen Kennenlernen bis zur Entscheidung über die endgültige Zugehörigkeit dient. Diese Entscheidung fällt ungefähr nach dem ersten Semester, aus dem «Fuxen» wird, wenn der Convent damit einverstanden ist und natürlich der Fux auch, ein «Bursch».

Von einem Burschen wird erwartet, dass er sich für den Bund engagiert, Aufgaben übernimmt und verantwortlich an der Gestaltung des Bundeslebens mitwirkt. Später, wenn das Examen näherrückt, treten die übernommenen Pflichten zugunsten eines ordentlichen Studienabschlusses zurück, aus dem „aktiven Burschen“ wird ein „Inaktiver“.

Das Bundesleben ist demokratisch geordnet. Die „Aktivitas“ (Füxe und Burschen) bildet den „Convent“ (die Mitgliederversammlung), der u.a. die „Chargierten“ (den Vorstand) wählt und das tägliche Bundesleben der Verbindung regelt.

Nach Beendigung des Studiums und Erreichen einer (wie es früher hieß) „honorigen Lebensstellung“ wird man „Alter Herr“.
Die Rolle der Alten Herren in einer Verbindung ist äußerst wichtig. Sie sind das, was in einer Familien die Eltern sind: Sie geben den Jungen (den „Aktiven“) den im beruflichen und sozialen Leben notwendigen Rückhalt, sie sind, verstreut über ganz Deutschland und darüber hinaus, der Anlaufhafen für jeden, der während des Studiums eine Praktikantenstelle sucht, der nach dem Examen seine erste oder irgendwann einmal eine neue Stelle antritt, sie sind der erste „Brückenkopf“ in einer fremden Stadt, und sie bleiben lebenslang die Freunde, die man in schlechten und in guten Zeiten aufsucht und trifft. Nicht zuletzt sind sie es auch, die durch ihre Beiträge und Spenden den Aktivenbetrieb am Laufen halten.

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